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Christian Immler, Bariton
Christian Immler begann seine musikalische Laufbahn im Tölzer Knabenchor. Er studierte zunächst Architektur, dann Gesang in München, Frankfurt und der Guildhall School of Music & Drama in London bei Prof. Rudolf Piernay. 2001 wurde er mit dem ersten Preis des Concours Nadia et Lili Boulanger in Paris ausgezeichnet.
In den vergangenen Spielzeiten sang er u.a. Bachs Johannes-Passion zusammen mit Philippe Herreweghe in der Barbican Hall London und dem Lincoln Center New York, Bachs h-Moll-Messe mit Marc Minkowski/ Les Musiciens du Louvre, Bachs Matthäus-Passion mit der Kammerphilharmonie von Bremen unter der Leitung Daniel Hardings, Weills Berliner Requiem während des Luzern Festivals zusammen mit John Axelrod und dem Luzerner Sinfonieorchester, Zemlinskys Der König Kandaules im Concertgebouw Amsterdam/Bernhard Kontarsky, Lieder von Mahler mit dem Orchestre des Pays de Savoie/Graziella Contratto, Händels Israel in Egypt mit dem MDR/Howard Arman im Gewandhaus Leipzig, Rameaus Anacréon mit dem Jerusalem Baroque Orchestra/Andrew Parrott, Honeggers La Danse des Morts mit dem Orchestra della Radio Svizzera, Duruflés Requiem mit dem Gulbenkian Orchester/ Michel Corboz, Nielsens Sinfonia espansiva mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra/ Osmo Vänskä, Orchesterlieder von Ravel und Schoeck mit dem Orchestre de Picardie/ Pascal Verrot, Bachs H-Moll-Messe mit Helmut Rilling sowie die Titelpartie in Schumanns Faustszenen mit den Hamburger Symphonikern.
Opernproduktionen führten ihn an die Oper in Tel Aviv, die Opéra Comique Paris, die Wiener Kammeroper und die Opera North. Zusammen mit William Christie war er zuletzt am Teatro Colón in Buenos Aires zu hören und gab sein Debut bei den BBC Proms in London.
Sein besonderes Interesse gilt den Werken vertriebener Komponisten. Nach Konzerten in der Frick Collection New York und Londons Royal Festival Hall ist eine live-Aufnahme eines Liederabends in der Wigmore Hall als CD bei Nimbus erschienen. Nach Abschluss seines Studiums übernahm er eine Gesangsklasse an der University of London. |